Im Sinne eines offenen Meinungsaustausches veröffentlichen wir hier die aktuellen Entwicklungen zum Thema "Wiederaufbau der Ulrichskirche". Wir erlauben uns, ausgewählte gegenteilige Meinungen zu kommentieren. Wir bitten darum, antichristliche und antireligiöse Argumentationen zu unterlassen. Der Vorstand des Kuratoriums Ulrichskirche e.V.
1993 beging das bayerisch-schwäbisch-fränkische Bistum Augsburg ein Jubiläum von europäischer und weltkirchlicher Bedeutung. Es war die 1000-Jahr-Feier der Heiligsprechung seines Schutzpatrons, der zugleich Patron der Stadt Augsburg ist, des Heiligen Ulrich. Der Bischof und Reichsfürst lebte von 890 bis 973. Seine Verehrung wurde erstmals in der Geschichte der Kirche durch eine römische Synode unter Vorsitz des Papstes im Jahre 993 offiziell bestätigt und angeordnet. Schon zu Lebzeiten von den Gläubigen hoch geschätzt, breitete sich ab dem Ende des 10. Jahrhunderts die Verehrung des Augsburger Bischofs, der in der Reichspolitik wie in der Kirchen- und Stadtgeschichte eine herausragende Rolle gespielt hat, in Deutschland und in der europäischen Christenheit aus, hielt über die nachfolgenden Jahrhunderte an und erreichte in der Gegenwart einen erneuten Höhepunkt. Der Darstellung seines Lebens und seiner Verehrung ist dieses Buch gewidmet. Dabei geht es nicht um eine Glorifizierung seiner Person, die ihn in eine unwirkliche Sphäre erhebt, sondern um die realistische Darstellung des Menschen Ulrich in seiner Zeit, der jenseits aller Menschlichkeiten und Zeitumstände von einer unerschütterlichen Treue zur Kirche und zum Reich, dem er rückhaltlos diente, von einer großen Liebe zu den ihm anvertrauten Menschen, besonders zu den Hilfsbedürftigen, und von einem tiefen und festen Glauben an Gott geprägt war.
Augsburg, Sankt Ulrich Verlag, 1. Auflage, 1992, 230 Seiten, 23 cm, gebunden mit Schutzumschlag, Sprache: deutsch
ISBN-10: 3929246015 (3-929246-01-5)
ISBN-13: 9783929246018 (978-3-929246-01-8)
Der Stadt Magdeburg kommt neben den anderen Lutherstätten eine besondere Verantwortung beim Reformationsjubiläum 2017 zu. Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. will die Stadt und das Land dabei nach Kräften unterstützen. Dies können wir um so besser, je mehr wir über Luther und die Reformation wissen. Auf also nach Wittenberg in das Lutherhaus und in die Schlosskirche! Interessenten melden sich bitte bei Herrn Peter Reffert, der sich bereit erklärt hat, die Organisation der Exkursion zu übernehmen – und bitte bald melden – Wittenberg ist sehr gefragt! www.peterreffert@web.de, oder telefonisch 0173/6415019. Hier sind auch weitere Einzelheiten zu erfahren.
Der Ulrichsbote Nr. 4 / 2012 kann per Email (ulrichsbote@googlemail.com) bei der Redaktion des Ulrichsboten (Brigitte Draeseke, Hans Jörg Müller) angefordert werden.
Der Vorsitzende des Kuratoriums Ulrichskirche e.V., Dr. Tobias Köppe, hält auf Einladung der Katholischen Pfarrei St. Johannes Bosco (siehe auch www.johannes-bosco-magdeburg.de) am 20. April 2012 um 19 Uhr den Vortrag "Die Magdeburger Ulrichskirche - Geschichte. Gegenwart. Zukunft." Der Vereinsvorsitzende informiert hier auch über die Aktivitäten des Fördervereins nach dem Bürgerentscheid. Nach dem Vortrag folgt eine Diskussion. Die Veranstaltung findet im Kardinal-Jäger-Haus, Morgenstraße 9 (Durchgang zu KITA und Kirche benutzen) in der Magdeburger Neustadt (Nähe Nicolaiplatz) statt. Der Eintritt ist frei, die Veranstaltung ist öffentlich.


Nach 45-minütigem Vortrag vor knapp 50 Zuhörern wurde noch eine dreiviertel Stunde in sehr netter und konstruktiver Atmosphäre diskutiert. Vielfach wurde der Wunsch ausgesprochen, die begonnene Vereinsarbeit unermüdlich fortzusetzen und noch mehr Magdeburgerinnen und Magdeburger für die Idee des Wiederaufbaus zu gewinnen.
Treffen des Vorstands zu aktuellen Themen und Fragestellungen.
Einladung an alle Mitglieder des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. und interessierte Magdeburger zum gemeinsamen Gedenken der Sprengung der Ulrichskirche vor 56 Jahren:
Donnerstag, den 05.April 2012, 18 Uhr, Treffpunkt Ulrichplatz am Bronzemodell der Kirche St. Ulrich und Levin.
Der nächste Stammtisch findet am 30.3.2012 ab 18.30 Uhr in der Bötelstube, Alter Markt 9, 39104 Magdeburg statt. Sie sind herzlich zum Stammtisch eingeladen.
Dieser spannende Vortrag findet am Freitag, 30.März um 18.30 Uhr im Forum Gestaltung in der Brandenburger Str.10 in Magdeburg statt.
Der Ulrichsbote Nr. 3 / 2012 kann per Email (ulrichsbote@googlemail.com) bei der Redaktion des Ulrichsboten (Brigitte Draeseke, Hans Jörg Müller) angefordert werden.
Die Bürgerinitative "Demokratie wagen, Bürger fragen" lädt zu einer Veranstaltung unter dem Motto "Erster Bürgerentscheid in Magdeburg - Ein Jahr danach" in das Diamant-Brauhaus in der Lübecker Straße 127 ein. Interessenten werden lt. Zeitungsartikel gebeten, sich unter Tel. 0391/56390846 anzumelden. Beginn ist um 18 Uhr.
Lt. Magdeburger Volksstimme vom 26.3. tauschten sich Gegner und Befürworter hier in freundlicher und konstruktiver Atmosphäre aus. Es sei in dem Treffen an der Lübecker Straße aber auch um die Frage gegangen, wie der Ulrichplatz künftig gestaltet werden könne. Stadtrat Olaf Meister (Bündnisgrüne) habe noch einmal für die Idee der Ausgrabungen geworben.
Die Magdeburger Volksstimme berichtet: Mit Hilfe der Sparkassenstiftung konnten zwei wichtige historische Dokumente nach Magdeburg zurückgeholt werden. Es handelt sich dabei um eine Inkunabel und einen Brief des Reformators und Magdeburger Predigers Nicolaus von Amsdorff.
Vom 09.03. bis zum 18.03. finden in Magdeburg wieder die Telemannfesttage statt. An keinem anderen Ort ist das Werk Georg Philipp Telemanns vielfältiger zu erleben als in seiner Geburtstadt: Magdeburg bietet vielfach Gelegenheit zu musikalischen Zeitreisen ins 18. Jahrhundert. 2012 feiern die Magdeburger Telemann-Festtage unter dem Motto "betont. 50 Jahre Telemann aus Magdeburg" ihr Jubiläum. Das Programm finden Sie unter:
http://www.telemann.org/veranstaltungen_v1-v10.html
Telemanns Taufkirche Heiliggeist wurde im Mai 1959 von der DDR-Regierung gesprengt, nachdem sie bereits wieder aufgebaut worden war.
http://kirchensprengung.de/cms/kirchensprengung_magdeburg.html
Monatliches Treffen des Vorstands zu aktuellen Themen und Fragen.
Der Vorsitzende des Kuratoriums Ulrichskirche e.V., Dr. Tobias Köppe, steuert zum Jahrbuch der Vereinigung Stadtbild Deutschland e.V. ein Kapitel über die Magdeburger Ulrichskirche bei.
Die Vereinigung STADTBILD DEUTSCHLAND e.V. möchte in der deutschen Öffentlichkeit das Bewusstsein dafür stärken, dass in deutschen Städten, die durch Kriegszerstörungen und fehlgeleiteten Wiederaufbau ihr historisch gewachsenes Erscheinungsbild verloren haben, die Wiederherstellung einstmals stadtbildprägender Bauwerke, Straßen- und Platzräume dringend geboten ist. Darüber hinaus will STADTBILD DEUTSCHLAND Architekten und Architekturkonzepte publik machen, die das derzeitige Baugeschehen in Deutschland aus der Sackgasse eines trivialen und die Identität des Ortes ignorierenden Allerwelts-Rationalismus führen können. Mit dem vorliegenden Jahrbuch präsentiert STADTBILD DEUTSCHLAND erstmals eine Auswahl an Stellungnahmen und Berichten von Aktivitäten, aus denen eine neue, den Bedürfnissen der Menschen verpflichtete Stadtbaukultur heranwachsen wird.
Broschiert: 132 Seiten
Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (24. Januar 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3844815384
ISBN-13: 978-3844815382
Größe und/oder Gewicht: 30,4 x 21,2 x 2 cm
Der Ulrichsbote Nr. 2 / 2012 kann per Email (ulrichsbote@googlemail.com) bei der Redaktion des Ulrichsboten (Brigitte Draeseke, Hans Jörg Müller) angefordert werden.
Unsere Stammtische finden jeden letzten Freitag im Monat ab 18.30 Uhr in der Bötelstube auf dem Alten Markt statt. Hier die Termine:
24.02.; 30.03.; 27.04.; 25,05.; 29.06.; Juli u. August ist Sommerpause;
28.09.; 26.10.; 30.11. und Weihnachtsfeier am Montag, d. 17.12.2012
Wir bitten alle Mitglieder, die uns eine Einzugsermächtigung per Lastschrift für den Mitgliedsbeitrag erteilt haben, mögliche Kontoänderungen zeitnah mitzuteilen. Mitglieder, bei denen evtl. versehentlich falsche Abbuchungen vorgenommen wurden, werden gebeten, sich umgehend mit uns unter info@ulrichskirche.de in Verbindung zu setzen. Vielen Dank!
Vereinsmitglied Heiko Schaper entdeckte eine Stromrosette aus dem Jahr 1899. Solche Stromrosetten waren bis zur Sprengung 1956 auch an der Ulrichskirche angebracht, um die Oberleitungen der Straßenbahn aufzuspannen. Diese fuhr die Alte Ulrichsstraße entlang. Auf alten Fotos sind diese Rosetten an der Ulrichskirche gut zu erkennen.
Vereinsmitglied Prof. Walter Lilienblum schreibt unter der Überschrift "Meinungsäußerung zum Wiederaufbau der Ulrichskirche":
Die Feststellung, dass die Mehrheit der Magdeburger gegen die Kirche sei, ist eigentlich nicht ganz richtig. Bei der Befragung konnte man sich dafür oder dagegen eintragen oder sich auch der Stimme enthalten, indem man kein Kreuz machte oder gar nicht erschien. So gese-hen, ist es gar nicht die Mehrheit, welche dagegen stimmte. Wir waren dafür, aber vielen Magdeburgern ist es egal, ob wir die Kirche bauen. Na dann lasst sie uns bauen! Solange die anderen in der Unterzahl sind, sollte es rechtens sein, das zu tun. Jetzt müssen wir nur weiter für unsere Ziele werben und abwarten, ob der Rat der Stadt das auch so sieht.
Die Ulrichskirche ist als architektonisches Werk ein künstlerisches Objekt. Bei derartigen Planungen treffen meist recht gegensätzliche Vorstellungen aufeinander. In meinem Bekanntenkreis gibt es verschiedene Argumente für die Hinwendung zu anderen interessanten Bau-vorhaben. Ich hörte, dass man lieber ein Basedow-Denkmal bauen sollte oder den Kristallpa-last oder das Schiffshebewerk. Bei Kunstwerken ist es gewöhnlich immer so, dass es ziemlich viele unterschiedliche Ansichten gibt. Da ist es nahezu unmöglich, eine 50%ige Zustimmung zu erreichen.
Hier in Magdeburg ist vor kurzem in ähnlicher Weise die Aufstellung der künstlerischen Säulen am Uni-Platz abgeschmettert worden. Man kann da kaum 50 % Begeisterung für eine ganz bestimmte Variante von Seiten der Bevölkerung erreichen. Oder nehmen wir die Parteienlandschaft. Keine unserer Parteien würde in Sachsen-Anhalt mit ihrem Programm für die Alleinregierung eine Mehrheit erhalten. Trotzdem wird regiert. Man sollte sich in diesem Sin-ne fragen: „Wenn wir demnächst irgendein Gebäude wiederherstellen - gibt es dann ein ande-res Objekt, das mehr Zustimmung erhalten würde?“
Ansonsten bleibt jetzt die Ausgrabung der Mauern, um dadurch, dass jeder sieht, was da Interessantes zutage gefördert wird, mehr Magdeburger anzusprechen als bisher. Ich bin op-timistisch, dass wir weiterhin durch Werbung für unsere Ziele etwas erreichen können. Schließlich hatte ich am Ulrichplatz 44 Jahre lang gewohnt, ganz oben über der Weinert-Buchhandlung, und auf die Stelle geblickt, wo die Kirche einst stand. Und ich wünschte mir schon oft, dass es dereinst zur Wiedererrichtung komme; denn ich kann mich noch an die Kirche erinnern. 10 Jahre nach dem Krieg, ich war 16 Jahre alt, stand sie mit ihren noch völlig erhaltenen Türmen nach der Enttrümmerung inmitten einer häuserlosen Einöde zwischen Bahnhof und Elbe wie ein Zeichen der Standhaftigkeit unserer Stadt. Es war dann auch so, dass der Wiederaufbau mit dem Prestige-Objekt Wilhelm-Pieck-Allee zunächst rund um die Ulrichskirche erfolgte. Die Kirche sollte nach reiflicher Überlegung eigentlich stehen bleiben, alles andere wurde anfangs nach dem Willen der Architekten drum herum gebaut.
Am 4. Februar 2012 (Samstag) fand unsere jährliche Mitgliederversammlung statt, zu der alle Mitglieder fristgerecht eingeladen wurden. Die Versammlung war gut besucht, die Diskussion konstruktiv und der Wille der Mitglieder, weiterhin tatkräftig an der Erfüllung des Vereinszwecks zu arbeiten, ungebrochen. Zahlreiche neue Arbeitsgemeinschaften widmen sich vereinsintern vielen Fragestellungen. Der Vorstand wurde in seinem Ehrenamt bestätigt und ergänzt. Großen Beifall fand die Rede von Alt-OB Dr. Willi Polte. Polte wörtlich: "Magdeburg muss wieder eine Metropole Mitteldeutschlands werden!"

Monatliches Treffen des Vorstands zu aktuellen Fragen und Themen.
Der Ulrichsbote Nr. 1 / 2012 kann per Email (ulrichsbote@googlemail.com) bei der Redaktion des Ulrichsboten (Brigitte Draeseke, Wolfgang Wurm, Robert Christian Knorr, Hans Jörg Müller) angefordert werden. Folgend die Neujahrswünsche aus dem aktuellen Boten:
Wir wünschen allen Freunden der Magdeburger Ulrichskirche einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr 2012. Bleiben Sie gesund und uns verbunden! Wir machen weiter!
Wir wünschen allen Freunden der Magdeburger Ulrichskirche ein gesegnetes Weihnachtsfest 2011. Bleiben Sie unserem Förderverein und unserer Idee auch in 2012 und den folgenden Jahren eng verbunden.
Postkarte der Magdeburger Ulrichskirche mit Weihnachtsbaum aus den 1930er Jahren
Am 06.12.2011 haben Gerd Reinecke, der Schöpfer des Stadtmodells im Infopavillon und Uwe Thal - nach einer dahingehenden Bitte der Stadtverwaltung - die Ulrichskirche, welche im Zuge der Präsentation der Befürworter und Gegner während des Bürgerentscheids im Modell integriert worden war, wieder entfernt.
Herr Reinecke. der das Modell der Ulrichskirche fertigte, hat es nunmehr dem Kuratorium zu treuen Händen übergeben. Die kleine, grüne Kirche ruht jetzt in Samt gehüllt in einem kleinen Holzkästchen und harrt dort ihrer Wiederkunft. Gerade in den vergangenen Wochen haben die Mitglieder des Kuratoriums durch ihre zahlreichen Aktivitäten und neuen Initiativen bewiesen, dass der Glaube daran bei weitem nicht verloren gegangen ist. Wir hoffen auf eine baldige, dann von einer Vielzahl der Magdeburger gewollte Rückkehr nicht nur in das Modell, sondern vor allem auch an ihren angestammten Platz im Herzen der Stadt. Wir sind so frei!

Wir freuen uns, das erste exakt nach alten Bauplänen erstellte Modell der Magdeburger Ulrichskirche präsentieren zu dürfen. Herr Willfried von Wechmar aus Laatzen bei Hannover hat es für uns gebaut und brachte es persönlich in seinem Kombi nach Magdeburg:
Das Modell im Maßstab 1:50 zeigt erstmals auch die Anbauten der Ulrichskirche, die Wredekapelle und die Sakristei. Weitere Informationen rund um das Modell finden Sie im Ulrichsboten Nr. 6 (siehe auch Aktuelles).
Der Ulrichsbote Nr. 6 / Dezember 2011 kann per Email (ulrichsbote@googlemail.com) bei der Redaktion des Ulrichsboten (Brigitte Draeseke, Wolfgang Wurm, Robert Christian Knorr, Hans Jörg Müller) angefordert werden. Folgend ein Artikel aus dem aktuellen Boten:
Von der Kulturcharta zur Kulturhauptstadt? Magdeburgs Bewerbung als Kulturhauptstadt 2020
Der Beigeordnete für Kultur, Schule und Sport, Herr Rüdiger Koch spricht am 28. November um 19 Uhr über das Thema Kulturhauptstadt Magdeburg 2020. Außerdem wird es um bereits erreichte und zukünftige Herausforderungen im Kunst - und Kulturbereich gehen. Der Eintritt ist frei.
Veranstaltungsort: Volkshochschule, Leibnizstraße 23, 39104 Magdeburg
Monatliches Treffen des Vorstands zu aktuellen Themen und Fragestellungen.
Im Volksstimmeartikel vom 18.11.2011 "Magdeburgs dienstältester Wetterfrosch nimmt Abschied von der Aßmannstraße wird über Willi Willmann berichtet. Hier heißt es u.a.: "Verpasste Chancen sind für ihn der abgeschmetterte Wiederaufbau der Ulrichskirche. Und zweitens, dass die Tony-Cragg-Plastik nicht verwirklicht wurde." Wir teilen beide Auffassungen.
siehe auch www.volksstimme.de/nachrichten/magdeburg/666421_Magdeburgs-dienstaeltester-Wetterfrosch-nimmt-Abschied-von-der-Assmannstrasse.html
Der Ulrichsbote Nr. 5 / November 2011 kann per Email (ulrichsbote@googlemail.com) bei der Redaktion des Ulrichsboten (Brigitte Draeseke, Wolfgang Wurm, Robert Christian Knorr, Hans Jörg Müller) angefordert werden.

Zum 4. Geburtstag des Vereins organisierten die Mitglieder eine Andacht am Bronzedenkmal der Ulrichskirche am Ulrichsplatz. Die ca. 60 Gäste hörten eine Andacht von Propst i.R. Dr. Matthias Sens. Begleitet wurde die Andacht durch Frau Anne Schumann an der Trompete. Im Anschluss gab es interessante Gespräche zur Kirchengeschichte der Stadt und zum Reformationstag.
Hier können Sie die Andacht nachlesen: pdf
Das Kuratorium lädt auch in diesem Jahr zu einem Reformationsgedenken auf dem Ulrichsplatz am Ulrichskirchenmodell ein. Gleichzeitig ist es der vierte Geburtstag des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. Die Einladung erfolgt zu 15:17 Uhr, um mit der Uhrzeit symbolträchtig das Datum aufzunehmen. Ein entsprechender Vorschlag stammt aus dem Dekadenprogramm der Evangelischen Kirchen Deutschlands (EKD). Die Worte zum Gedenken spricht Propst i.R. Dr. Matthias Sens. Alle Vereinsmitglieder und Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.
Die Internetseite www.kirchensprengung.de erfreut sich hoher Zugriffszahlen. Sie wurde nun mit einem zusätzlichen Kapitel "Ausstellung" erweitert. Dieses finden Sie unter folgendem Link: http://www.kirchensprengung.de/cms/ausstellung.html
Der Vorsitzende des Kuratoriums Ulrichskirche e.V., Dr. Tobias Köppe, besuchte die Modellausstellung Leipziger Kirchen in der Versöhnungskirche Leipzig-Gohlis. Der Modellbauer Lothar Poetzsch (73) hat in jahrelanger akribischer Kleinarbeit alle Leipziger Kirchen im Maßstab 1:100 nachgebaut. Gezeigt werden ebenfalls vier von der SED gesprengte Kirchen.
Besichtigungen sind immer sonntags von 11-12 Uhr und nach telefonischer Rücksprache unter Tel. 0341/9107122 (Förderverein Versöhnungskirche) möglich. Am Hauptportal der Versöhnungskirche führt rechts eine Treppe hinab zum Ausstellungsraum.
Die Ausstellung "Wege und Ansichten" in der Galerie Süd in der "Feuerwache", Halberstädter Str. 140 in Magdeburg, zeigt vom 27. Oktober 2011 bis zum 25. November 2011 Bilder der Malerin Brigitte Ganß. Eines der Werke stellt die wiedererrichtete Ulrichskirche auf dem Ulrichplatz dar.
Ausschnitt aus Gemälde von Brigitte Ganß
Die Erstaufführung des Films "Die Stunde der Frauen. Die Magdeburger Trümmerfrauen erzählen" findet am Donnerstag, den 27. Oktober, um 19:00 Uhr im Kulturhistorischen Museum statt. Vor dem Hintergrund des Antrags der Stadtratsfraktion der CDU, die Trümmerfrauen Magdeburgs besonders zu ehren, unterstreicht die Gemeinschaftsproduktion des Offenen Kanals und des Museums die Bedeutung der Arbeit der Frauen für Magdeburg. Er wird einen Tag später dann auch dauerhaft in der Ausstellung "Magdeburg lebt!" gezeigt werden.
Der Ulrichsbote Nr. 4 / Oktober 2011 kann per Email (ulrichsbote@googlemail.com) bei der Redaktion des Ulrichsboten (Brigitte Draeseke, Wolfgang Wurm, Robert Christian Knorr, Hans Jörg Müller) angefordert werden.
Vereinsmitglieder und Interessierte treffen sich ab 18.30 Uhr in der Bötelstube, Alter Markt 9, 39104 Magdeburg. Eine gute Gelegenheit zum Gedankenaustausch. Es informiert ein Vorstandsmitglied über die neuesten Entwicklungen.
Wir möchten nochmals auf die in Gründung befindliche AG Ausstellung hinweisen und darum bitten, dass sich Interessierte bei Uwe Thal unter tothal@t-online.de melden. Das erste Treffen der AG wird in der zweiten Oktoberhälfte stattfinden - weitere Infos folgen.
Wir möchten auf das Erscheinen des Ulrichsboten hinweisen, einem Gesprächsforum für Freunde der Ulrichskirche, das von Mitgliedern für Mitglieder erstellt wird. Ausgabe 1 bis 3 sind bereits erschienen - wer noch keinen Ulrichsboten hat, kann sich gern per Email (ulrichsbote@googlemail.com) an die Redaktion des Ulrichsboten (Brigitte Draeseke, Wolfgang Wurm, Robert Christian Knorr, Hans Jörg Müller) wenden.
Es geht voran in Berlin. Die DB-Zeitung "mobil" berichtet in ihrer Septemberausgabe über die Aufstellung eines neuen Infocontainers namens Humboldt-Box an der Baustelle. Interessant sind auch die Kommentare der befragten Personen. Der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, äußert sich zur Kuppel des Stadtschlosses: "Zur Silhouette Berlins, zu den Kuppeln von Dom, Gendarmenmarkt und Reichstag gehört die vierte Kuppel auf dem Schloss einfach dazu." Gleiches läßt sich auch auf die Magdeburger Ulrichskirche übertragen. Zur Silhouette Magdeburgs mit Dom, Kloster, Sebastians- und Johanniskirche gehört die Ulrichskirche einfach dazu. Der Stadtanalytiker Dieter Hoffmann-Axthelm resümiert über die Schlossrekonstruktion: "Mit der Rekonstruktion des Schlosses werde ein wichtiger Bezugspunkt der Stadt wieder hergestellt. Immerhin fehle Berlin seit der Sprengung des Schlosses der Mittelpunkt." Hoffmann-Axthelm weiter: "Ich gehe jede Wette ein, wenn das Schloss steht, wird es ein Renner."
Monatliches Treffen des Vorstands zu aktuellen Fragen und Themen.
Mitglieder des Vereins organisieren zum Ende des Sommers ein Fest, laden Sie alle herzlich dazu ein und bitten um Anmeldung und Unterstützung. Das Fest ist am Freitag, den 16. September ab 16.30 Uhr im Gemeindezentrum der Altstadtgemeinde Magdeburg, Neustädter Str. 6. Von 17 bis 17.30 Uhr erklingt im Hohen Chor der Walloner Kirche – wie während der Sommermonate immer freitags – Orgelmusik, gestaltet von Monika Fischer, Kirchenmusikerin im Kirchspiel Altstadt. Wir wollen grillen und hoffen, dass Salate und andere Köstlichkeiten von den Teilnehmern avisiert und mitgebracht werden. Pro Person bitten wir bei Anmeldung um 5,- €.
Am 07.09.2011 feiert Vereinsmitglied und Stadtrat Alfred Westphal (B90/Grüne) seinen 70. Geburtstag. Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. gratuliert herzlich und wünscht dem Pensionär Gesundheit, Glück und Wohlergeben für die kommenden Jahre.