Archiv "Aktuelles" 2008

 

Im Sinne eines offenen Meinungsaustausches veröffentlichen wir hier die aktuellen Entwicklungen zum Thema "Wiederherstellung der Ulrichskirche". Wir erlauben uns, ausgewählte gegenteilige Meinungen zu kommentieren. Wir bitten darum, antichristliche und antireligiöse Argumentationen zu unterlassen.      Der Vorstand des Kuratoriums Ulrichskirche e.V.
 

31.12.2008: Jahresendinterview in der Magdeburger Volksstimme mit Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper: Der OB der Stadt Magdeburg verhält sich auch im Jahre 2008 neutral zur Wiederherstellung der Bürgerkirche St.Ulrich und Levin.

30.12.2008: Spendenquittungen werden verschickt: Der Schatzmeister des Kuratoriums Ulrichskirche e.V., Herr Torsten Fieseler,  verschickt pünktlich zum Quartalsende die Spendenbescheinigungen an die zahlreichen Spender für die Vorlage beim Finanzamt. Wir danken herzlich!

20.12.2008: Weihnachtsfeier des Vorstandes: Der Vorstand des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. findet sich am Jahresende noch einmal zusammen, um das Weihnachtsfest zu feiern und ein Resümee über das in 2008 Erreichte zu ziehen.

19.12.2008: Ulrichskirchen-Postkarte 4500 mal gedruckt und kostenlos an die Bürgerinnen und Bürger verteilt: 52 Jahre nach der Sprengung der Ulrichskirche wird wieder eine Postkarte von der Ulrichskirche aufgelegt. Das Motiv mit Weihnachtsbaum stammt aus dem Jahre 1931 und zeigt die Ulrichskirche aus der Sicht des heutigen Springbrunnens. Mit Hilfe der Agentur "Frische Ideen" und der Firma Opel Röttig wurde diese Karte insgesamt 4500 mal gedruckt und kostenlos an die Magdeburger Bürgerinnen und Bürger verteilt. Wir danken den Firmen "Frische Ideen" und Opel Röttig herzlich!

         

18.12.2008: Ulrichskirchen-Armbanduhr: Die Auflage ist auf 199 Stück limitiert. Die Uhren können nun direkt im Fachgeschäft UHREN-MEYER (Halberstädter Straße 121/ Ecke Heidestraße, 39112 Magdeburg) oder über das Kuratorium Ulrichskirche e.V. (Email an torsten.fieseler@sachsen-anhalt.net) bezogen werden. Beeilen Sie sich, die Hälfte der Uhren wurde am 7.12. bereits verkauft!

Jede Uhr hat eine Nummer auf dem Rückendeckel eingraviert und wird mit einer Echtheitszertifikat-Urkunde und in einer metallenen Schmuckdose ausgegeben. Der Preis der Uhr beträgt 69,00 €. Ein Anteil des Verkaufserlöses kommt dem Wiederaufbau der Ulrichskirche zugute. Diese Uhr wurde vom Magdeburger Goldschmiedemeister Krietsch nach Vorbild der Dresdner Armbanduhr angefertigt. Die „Edition I“ hat ein hochwertiges Schweizer Quarz-Uhrwerk und passt im Look aus schwarzem Echtlederarmband, Edelstahlgehäuse und filigraner silbern-schwarzer Ziffernblattgestaltung (es sind die Ulrichskirche und die Aufschrift „Wiederaufbau Ulrichskirche Magdeburg“ aufgedruckt) ans Handgelenk von Frauen und Männern. Ein tolles Weihnachtsgeschenk und ein absolutes Sammlerstück.

11.12.2008: Leserbriefe in der Magdeburger Volksstimme:

 

07.12.2008: Grosse Medienresonanz auf Ulrichskirchenuhr:  Die BILD-Zeitung Magdeburg, der Magdeburger Sonntag, der Elbe-Report, die Magdeburger Volksstimme, die Radiosender Radio SAW und MDR Radio Sachsen-Anhalt sowie das MDR-Fernsehen berichteten über die Ulrichskirchenuhr. Bürgerliches Engagement für die Bürgerkirche der Stadt lohnt sich!

07.12.2008: Kuratorium Ulrichskirche e.V. nimmt mit eigenem Stand am Magdeburger Weihnachtsmarkt teil: Am 2. Advent freuen sich die Mitglieder des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. darauf, die Bürger und Bürgerinnen der Stadt Magdeburg und auswärtige Gäste am eigenen Stand auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt begrüßen zu dürfen. Der Stand befindet sich an der Südostecke des Alten Marktes auf dem Fußgängerweg zum Allee-Center und ist von 11 bis mind. 20 Uhr geöffnet. Neben Keksen und -plätzchen in Ulrichskirchenform freuen wir uns besonders, die erste  - in limitierter Auflage erhältliche - Ulrichskirchen-Armbanduhr präsentieren zu dürfen.

29.11.2008:  Zwei weitere Arbeitsgruppen gegründet: Neben der bereits bestehenden Arbeitsgruppe PR und Öffentlichkeitsarbeit werden zwei weitere Arbeitsgruppen gegründet. Vereinsmitglieder, die Interesse an einer Mitarbeit haben, werden gebeten, sich unter ulrichskirche@hotmail.de anzumelden. Vielen Dank!
 

  • AG PR und Öffentlichkeitsarbeit (Leiterin Ellen Richter)

  • AG Archiv und Dokumentation (Leiter Dennis Hippler)

  • AG Baufragen, Denkmalpflege und Archäologie (Leiter Uwe Thal)

28.11.2008: Berlin baut durch die SED gesprengtes Stadtschloss mit Steuergeldern für 552 Millionen Euro wieder auf : Der Bundestag hatte im Jahr 2002 entschieden, dass das in Berlins Mitte im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigte und 1950 gesprengte Stadtschloss an seinem alten Standort und mit den historischen Fassaden wieder errichtet werden soll. Dafür wurde an dieser Stelle der Palast der Republik, der einstige Sitz der DDR-Volkskammer abgerissen. Die Jury hat sich heute einstimmig für eine Arbeit des Architekten Stella ausgesprochen, um damit das Humboldt-Forum umzusetzen. Dem Italiener sei es gelungen, "einerseits das Historische wieder entstehen zu lassen und andererseits eine moderne Antwort" zu finden. Stellas Modell führe die historische Tradition fort, biete zugleich jedoch moderne, spannende Ansätze. Der Architekt habe über die Wettbewerbsvorgaben hinaus Lösungen gefunden, die für die Jury eine Überraschung gewesen seien. Besonders überzeugen konnte Stella demnach mit seinem Konzept eines Schlossforums und einem neuen, offenen Durchgang, der den Bau mit der Stadt verbindet. Die Jury wird das Modell Stellas jetzt dem Bundestag empfehlen, der im Frühjahr 2009 über den Entwurf entscheiden soll. Geplanter Baubeginn ist 2010. Das Gebäude soll drei der vier Barockfassaden des einstigen Hohenzollern-Schlosses erhalten und von 2010 bis 2013 für 552 Millionen Euro (einschließlich Erstausstattung) errichtet werden. Davon trägt der Bund 440 Millionen und das Land Berlin 32 Millionen Euro. Der private Förderverein will 80 Millionen Euro Spenden sammeln. 2014 soll laut Tiefensee das Humboldt-Forum eingerichtet werden. Das um 1700 von Andreas Schlüter erbaute Stadtschloss war über Jahrhunderte Residenz der Preußen-Könige. 1950 wurde die im Krieg schwer beschädigte Ruine vom SED-Regime gesprengt. Die Fotos zeigen den jetzigen Zustand sowie die Realisierung in Fotomontage und Modell. (Quelle: dpa). Berlin, Potsdam, Leipzig - der Wiederaufbau des durch die SED-zerstörten Kulturgutes ist in vollem Gange!

 

28.11.2008: 19.30 Uhr, Ulrichskirchenstammtisch im Ratskeller: Der letzte Ulrichskirchenstammtisch im Jahre 2008 findet in guter Tradition erneut im Ratskeller statt. Initiatorin Viola Moore lädt alle Vereinsmitglieder und Interessierten herzlich dazu ein. Nach der Vorstandssitzung werden auch der Vorsitzende und Mitglieder des Vorstandes am Stammtisch teilnehmen.

28.11.2008: 12. Vorstandssitzung Monatliches Treffen des Vorstandes zu aktuellen Fragen der Vereinsarbeit.

24.11.2008: 19.30 Uhr, Offener Kanal Magdeburg, Fernsehbericht: Ditmar Pauke berichtet über die Andacht am Bronzemodell zum einjährigen Jubiläum des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. Dieser Film kann im Internet unter http://www.deutschlandreporter.de/videos/1543/video/News/Magdeburg/Glockenstuhl- festlich-eingeweiht angesehen werden.

20.11.2008: Ostdeutsche Großstädte bauen Kulturdenkmäler wieder auf: Unweit von Magdeburg wird zur Zeit kräftig wieder aufgebaut. In Potsdam wurde bereits das Eingangstor des Stadtschlosses wiedererrichtet, der Rest des Gebäudes wird folgen (obere Bildreihe). In Leipzig wird die gesprengte Paulinerkirche in zeitgenössischer Architektursprache als Teil des neuen Universitätskomplexes wieder aufgebaut (untere Bildreihe). Der Wiederaufbaufunken, der von Dresden seinen Ausgang nahm, ist auf die ostdeutschen Großstädte übergesprungen. Im Konkurrenzkampf der Städte um Aufmerksamkeit spielt herausragende Architektur eine bedeutende Rolle. Sie ist ein wichtiger weicher Standortfaktor für die Ansiedlung von Industrieunternehmen und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Es bleibt zu hoffen, dass die Magdeburger Stadtväter die sich bietende Chance, über eine Spendenfinanzierung den Wiederaufbau der welthistorisch so bedeutenden Magdeburger Ulrichskirche zu erreichen, nun ebenfalls am Schopfe packen! Zum Wohle der Stadt Magdeburg und zum Wohle ihrer Bürger!

   

 

14.11.2008: Erste Spendenanfrage aus den U.S.A.: Die Nachricht vom Wiederaufbau der Magdeburger Ulrichskirche ist nun auch "über den großen Teich geschwappt". Die erste Email aus den Vereinigten Staaten von Amerika hat das Kuratorium Ulrichskirche e.V. erreicht. Der potentielle Spender wünschte Informationen zum gegenwärtigen Stand der Vereinsarbeit und zur Meinungsbildung in der Stadt.

13.11.2008: Leserbriefe in der Magdeburger Volksstimme:

 

12.11.2008: Neuer Überbau für das städtebauliche Modell des Ulrichplatzes mit Ulrichskirche: Tischler Manfred Stübner aus Loitsche unterstützt das Kuratorium Ulrichskirche e.V. mit der kostenlosen Anfertigung eines professionellen Überbaus für das fragile Modell. Geplant ist nun, das Modell zusammen mit Plakaten in einer Dauerausstellung in Magdeburg den Bürgern zu zeigen.

 

10.11.2008: "Lutherstadt Magdeburg"- 15 Uhr, Öffentliche Sonderführung (5€), Treffpunkt Lutherdenkmal: Der Verband der Magdeburger Stadtführer e.V. und die Magdeburg Marketing Kongress und Tourismus GmbH (MMKT) laden unter dem Motto "Auf den Spuren Luthers in Magdeburg" zu einer öffentlichen Sonderführung aus Anlass des 525. Geburtstages des Reformators ein. Geschichtsprofessor Mathias Tullner von der Otto-von-Guericke-Universität pocht darauf: "Magdeburg kann ebenso wie Eisleben und Wittenberg als Lutherstadt gelten." Luther wurde durch seinen einjährigen Aufenthalt in der Metropole Mitteldeutschlands sehr geprägt. Der Provinzial der Mönche des Augustinerklosters, Dr. Andreas Proles, bezeugte vor seinen Schülern, unter denen sich auch der vierzehnjährige Martin Luther befand: „...die Kirchenreformation sei dringend nötig, das Reich des Papstes werde fallen und der Held sei schon geboren, den Gott zur Durchführung dieses Werkes mit Verstand und Mut begnadigt habe." Vielleicht fühlte sich der junge Luther durch die Worte seines Lehrers motiviert, nun besonders hartnäckig an der Kirchenreformation zu arbeiten? Die Ulrichskirche, die er als Schüler besuchte, wurde zu seiner Ideenverteilerin, sein engster Weggefährte ihr Pfarrer und Stadtsuperintendent. Die Ulrichsgemeinde bot seinen Ideen eine Basis und half, diese mit Hilfe von Druckerpressen über das ganze Land zu verteilen. Geschäftsführer der MMKT Olaf Ahrens empfiehlt: "Aber auch wir in der Landeshauptstadt Magdeburg werden von der großen nationalen und internationalen Aufmerksamkeit profitieren. In welchem Ausmaß wird davon abhängen, welche Angebote zum Thema Luther und Reformation bis 2017 geschaffen werden können...Luther kann also kommen, wir sollten nur gut vorbereitet sein!" Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. empfiehlt, den Wiederaufbau der Ulrichskirche zu unterstützen! Mehr Anziehungskraft als durch die wieder aufgebaute "Unseres Herrgotts Kanzlei" kann sich Magdeburg nicht wünschen. (Bild unten links: Der junge Luther in Magdeburg; unten rechts: Lutherdenkmal)

   

07.11.2008: 11. Vorstandssitzung: Monatliches Treffen des Vorstandes zu aktuellen Fragen der Vereinsarbeit.

05.11.2008: Plakate für die Stadt Magdeburg: Mit freundlicher Unterstützung der Firma Pegasus werden Plakate für die Stadt Magdeburg erstellt, die die Bürger zur Mithilfe beim Wiederaufbau IHRER Bürgerkirche St.Ulrich und Levin motivieren sollen.

05.11.2008: Magdeburger Volksstimme: Leserbrief in der Magdeburger Volksstimme gegen einen Wiederaufbau von St.Ulrich.

                

31.10.2008:  Erster Geburtstag des Kuratoriums Ulrichskirche e.V.: Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. wird ein Jahr alt. Zeit, ein Zwischenfazit über das Erreichte zu ziehen:
 

  • Eintragung als Verein (e.V.)

  • Einrichtung einer Geschäftsstelle

  • Durchführung monatlicher Vorstandssitzungen

  • Treffen mit Dr. Jäger (Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche Dresden e.V.)

  • Beständige Aktualisierung der umfangreichen Vereinsinternetseite http://www.ulrichskirche.de/ (>3.000 Zugriffe pro Monat)

  • Erstellung von insgesamt vier Newslettern für mittlerweile 82 Mitglieder

  • Erstellung von insgesamt fünf Presseinformationen

  • Herausgabe eines Informationsflyers in 5.000er Auflage mit Hilfe lokaler Unternehmen und Verteilung in Magdeburg

  • Teilnahme am Magdeburger Stadtfest mit Lichterkettenaktion auf dem Ulrichplatz und eigenem Infostand

  • Einrichtung eines monatlichen Ulrichskirchen-Stammtischs für Mitglieder und interessierte Bürger

  • Vortrag über die Geschichte der Ulrichskirche im Rahmen der Vortragsreihe des Stadtarchivs (Leiterin Dr. M. Ballerstedt)

  • Vorstellung der Vereinsziele bei allen kommunalen politischen Parteien außer DIE LINKE (Antwort steht noch aus)

  • Kontaktaufnahme mit den kirchlichen Institutionen

  • Teilnahme am Kreiskirchentag in Magdeburg mit eigenem Stand

  • Aufbau von Netzwerken in der Stadt Magdeburg mit Fachleuten unterschiedlicher Gewerke und Wissenschaften

  • Treffen mit professioneller Fundraisingagentur

  • Befragung von potentiellen Schirmherren

  • Unterstützung eines Jugendaustauschprojektes mit den USA zur Förderung der Völkerverständigung

  • Übernahme der Schirmherrschaft für das Blue Lake Finest Arts-Camp durch Vorstandsmitglied OKR Dr. Frühwald

  • Besuch der Kirche St.Levin in Deventer/ Niederlande, Grabstätte des Heiligen Levin

  • Besuch der Kirche St.Levin in Harbke

  • Sicherung von originalen Ulrichskirchensteinen aus dem Magdeburger Zoo (Direktor Dr. Kai Perret)

  • Erforschung der Herkunft der Ulrichskirchensteine (Pretziener Steinbrüche bei Gommern und Ummendorfer Steinbrüche)

  • Laufende Recherchen in Archiven

  • Vorbereitung einer Buchveröffentlichung über die Ulrichskirche

  • Analyse der Kirchensprengungen in der DDR, bei denen Magdeburg mit acht Pfarrkirchen die Hauptlast zu tragen hatte

  • Erstellung eines neuen Internetauftritts http://www.kirchensprengung.de/ durch den Vorsitzenden

  • Einbringen in die Lutherdekade und Herausarbeiten der Bedeutung Magdeburgs für die Verbreitung des Protestantismus

  • Erstellung von Leitlinien (Finanzkonzept, Nutzungskonzept, Betriebskonzept)

  • Erstellung und Diskussion von Logos

  • Durchführung der ersten Mitgliederversammlung

  • Klärung der Grundstücksfrage

  • Teilnahme an der Baukulturwerkstatt "Identität durch Rekonstruktion?" des Bundesverkehrsministeriums in Berlin

  • Erwirken der Gemeinnützigkeit

  • Informationsschreiben an alle Stadtratsfraktionen mit Bitte um Berücksichtigung der Fundamente bei der Tunnelplanung

  • Einrichtung von zwei internationalen Spendenkonten

  • Beginn der Spendensammlung


Allen Vereinsmitgliedern und Helfern herzlichen Dank! Dank auch den Medien, die über unsere Aktivitäten informieren. Das Jubiläum wurde mit einer kurzen Andacht am Bronzemodell auf dem Ulrichplatz gefeiert: "Liebe Freunde, vor einem Jahr haben wir das Kuratorium zur Förderung des Wiederaufbaus unserer Ulrichskirche gegründet. Im September wurde uns die beantragte Gemeinnützigkeit genehmigt. Die ersten Spendenkonten wurden eröffnet. Für das Erreichte gilt es zu danken.
Wenn wir uns heute positionieren wollen, gibt es wohl kein besseres Wort als das des Propheten Jeremias: „Suchet der Stadt Bestes“. Jeremias hatte es der israelitischen, im Exil lebenden Gemeinde geschrieben. Sie hatte eine militärische Niederlage und eine politische Katastrophe hinter sich und lebte in der Babylonischen Gefangenschaft. Die Menschen wurden aufgefordert, sich in der Fremde positiv zu engagieren, zum Gemeinwohl beizutragen und Verantwortung zu übernehmen.
In welcher Situation trifft nun uns der Satz „Suchet der Stadt Bestes?“ Wir haben uns vor zwölf Monaten zusammengefunden, um Verantwortung in unserem Lebensraum - Magdeburg - zu übernehmen. Wir, die wir im christlichen Kulturkreis leben, haben uns rufen lassen, der Innenstadt mit der Rekonstruktion der Kirche, die Wilhelm Raabe als Unseres Herrgotts Kanzlei beschreibt, wieder eine ausgewogene Atmosphäre zu geben. Denn der Mensch lebt nicht von Brot allein. Zum Beten, Fürbitten, Aufatmen, Meditieren, zur Erholung und zum heilenden Gespräch wird eingeladen werden.
Viele Menschen kommen mit den Zügen zu uns. Der erste Anziehungspunkt für die Touristen soll wieder das Turmpaar der Ulrichskirche werden. Hier werden sie vertraut gemacht mit der einst schönsten Stadt inmitten von Deutschland. Sie erfahren, wie von hier die Nachrichten von der Reformation in die Welt gesandt wurden. Von hier aus werden sie den Spuren von Otto von Guericke und weiteren für Magdeburg bedeutenden Menschen folgen.
Gottesdienste, Gastfreundschaft, Gespräche in vielen Sprachen der Welt - Verständigung, Versöhnung und Frieden suchend - Musik und vieles mehr soll angeboten werden. Leben soll sich voll entfalten können in dem Kirchenraum, der als einziger von vielen in unserer Stadt nach dem Krieg dem totalen Untergang entkam.
Lasst uns den Blick auf das vor uns liegende zweite Jahr des verantwortlichen Handelns richten. Für die gemeinsame Aufgabe wollen wir bitten, beten, wünschen und hoffen." (Worte von Brigitte Draeseke und Viola Moore)

28.10.2008:  Informationsschreiben an alle Stadtratsfraktionen: Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. informiert die Stadtratsfraktionen über den aktuellen Stand der Vereinsarbeit, über die Zuerkennung der Gemeinnützigkeit und den Beginn der Spendensammlung. Gleichzeitig wird die Bitte geäußert, bei den anstehenden Entscheidungen zum Tunnelbau auf die Fundamente der Ulrichskirche zu achten und eine Tunnelvariante zu beschließen, welche im Einklang mit der Wiederherstellung der Ulrichskirche steht.

27.10.2008:  Interview mit der Deutschen Presseagentur (DPA):

26.10.2008:  ZDF-Sendereihe "Die Deutschen - Wer sind wir? Woher kommen wir?", 1. Teil: "Die Ottonen": Das Zweite Deutsche Fernsehen startet die zehnteilige Sendereihe "Die Deutschen" mit einer Dokumentation über Otto den Großen. Die Ottonen haben in Magdeburg und Sachsen-Anhalt die Fundamente für das deutsche Gemeinwesen gelegt, hier beginnt die Geschichte des Landes, das wir heute Deutschland nennen. Die Fundamente der ottonischen Ulrichskirche liegen unter dem Ulrichplatz. Die Stadt Magdeburg und die Bundesrepublik Deutschland sollten eine baldige archäologische Aufarbeitung dieses wertvollen Kulturgutes anstreben. (Foto: Magdeburg zur Zeit Ottos des Großen, Quelle: ZDF)

20.10.2008:  Interview mit Stararchitekt Meinhard von Gerkan (73) zum Thema Wiederaufbau zerstörter Kirchen: Frage: In Potsdam und in Leipzig diskutiert man intensiv über den Wiederaufbau beziehungsweise die Art und Weise des Wiederaufbaus von Kirchen. Ist ein Wiederaufbau überhaupt eine gute Idee? Antwort: Ich bin kein Fan von Wiederaufbauten, das kann ich nicht leugnen. Ich kann aber verstehen, dass viele Menschen das Alte wiederhaben wollen. Frage: Wenn man sich für den Wiederaufbau entscheidet, sollte er originalgetreu sein? Antwort: Ich warne sehr vor Uminterpretationen. Also: wenn Wiederaufbau, dann bitte im Original. Etwas anderes ist es, wenn noch historische Bausubstanz erhalten ist. Da kann man Alt und Neu gut kombinieren. (Quelle: Das evangelische Online-Magazin)

16.10.2008:  Teilnahme an der Baukulturwerkstatt "Identität durch Rekonstruktion?" in Berlin: Das Bundesverkehrs-ministerium richtete eine Baukulturwerkstatt aus, um Experten (Politiker, Architekten, Städteplaner, Kunsthistoriker, Denkmal-pfleger, Philosophen) mit den Bürgerinitiativen zusammenzuführen. Stellvertretend für das Kuratorium nahm Dr. Tobias Köppe teil.

Akzeptiert und legitimiert wird nach intensiven Gesprächen, Diskussionsrunden und Vorträgen der Wiederaufbau von Bauwerken,
 

  • die aus politischen und ideologischen Gründen vorsätzlich in der Nachkriegszeit zerstört wurden,
     

  • die eine besondere kulturelle, historische oder politische Bedeutung für Deutschland hatten,
     

  • die als Einzelbauwerke in einem vorhandenen städtebaulichen Kontext wiedererrichtet werden sollen,
     

  • die durch vorhandene, detailreiche Baupläne eine hohe Authentizität erreichen können.

Alle genannten Punkte treffen für die Magdeburger Ulrichskirche zu. Der Wiederaufbau eines Schlüsselbauwerkes kann philosophisch auch als "ein schmerzlicher Verweis auf einen nicht wieder gutmachbaren Verlust" interpretiert werden. Unser Motto "Eine von acht, eine für alle!" trifft damit genau ins Mark. Die gestellte Eingangsfrage "Identität durch Rekonstruktion?" kann für die Ulrichskirche durchgehend mit "ja" beantwortet werden. Im Bereich des Ulrichplatz  und der Ernst-Reuter-Allee zeugt kein einziges historisches Gebäude mehr von der über 1200jährigen Geschichte der alten Kaiserstadt.

08.10.2008:  Jetzt geht's los! Ab sofort kann gespendet werden, das Kuratorium Ulrichskirche e.V. ist gemeinnützig! Das Finanzamt Magdeburg hat die Gemeinnützigkeit des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. anerkannt. Ab sofort dürfen wir Spenden für die Rekonstruktion der Magdeburger Ulrichskirche annehmen:

Empfänger: Kuratorium Ulrichskirche e.V.
 
Spendenkonto Deutsche Bank Magdeburg
Kontonummer: 120804000
BLZ: 81070024
(IBAN-Code: DE21810700240120804000)
(SWIFT/BIC-Code: DEUTDEDBMAG)

Spendenkonto Stadtsparkasse Magdeburg
Kontonummer 32254500
BLZ: 81053272

(IBAN-Code: DE63810532720032254500)
(
SWIFT/BIC-Code: NOLADE21MDG)

Da es sich um reine Spendenkonten handelt, muss kein Verwendungszweck angegeben werden. Weitere Konten werden folgen, um eine professionelle Abwicklung garantieren zu können. Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung!

03.10.2008: http://www.kirchensprengung.de/ geht online: Am Tag der deutschen Einheit, 18 Jahre nach der Wiedervereinigung, geht die Internetseite http://www.kirchensprengung.de/ online. Die Seite arbeitet ein trauriges Kapitel der deutschen Geschichte auf, die Kirchensprengungen und -abrisse in der Deutschen Demokratischen Republik. Hier wird besonders deutlich, dass Magdeburg von allen ostdeutschen Städten mit acht bzw. zehn Kirchensprengungen durch das SED-Regime das schwerste Schicksal zu tragen hatte.

   

01.10.2008: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung lädt das Kuratorium Ulrichskirche e.V. zur Baukulturwerkstatt ein: Im Bärensaal des Alten Stadthauses in Berlin (U-Bhf. Klosterstraße, Eingang Jüdenstraße 42, Molkenmarkt) findet am 16. Oktober 2008 (Donnerstag) von 11-21 Uhr eine öffentliche Baukulturwerkstatt zum Thema "Identität durch Rekonstruktion? Positionen zum Wiederaufbau verlorener Bauten und Räume" statt. Folgende Thematik soll hier diskutiert werden: "Die in der planenden und bauenden Fachwelt ursprünglich eher distanziert geführte Diskussion über die Wiederherstellung von historischen Stadtbildern hat innerhalb der breiten Bevölkerung starkes Interesse erlangt. Dies zeigen die Debatten, wie sie in Braunschweig, Frankfurt am Main, Potsdam, Berlin und an vielen anderen Orten stattgefunden haben oder derzeit noch die Stadtöffentlichkeit beschäftigen. Kommen der städtebaulichen Debatte damit neue Komponenten zu, die eher von harmonischen Vorstellungen geschlossener Stadtbilder geprägt sind, oder findet hier ein antimoderner Reflex seinen Ausdruck? Bezieht sich das „kulturelle Gedächtnis“ einer Stadtgemeinschaft nur auf vergangene Stadtbilder oder entwickeln sich auch neuere städtebauliche Situationen zu Identifikationspunkten? Repräsentieren die für Wiederaufbau eintretenden Akteursgruppen jeweils einen mehrheitsfähigen Teil der Bevölkerung? Inwieweit ist der Wunsch nach bekannten Stadtbildern ein soziologischer Trend, ein Ergebnis grundlegender gesellschaftlicher Verunsicherungen in einer globalisierten Welt mit hoher Veränderungsdynamik? Werden Architektur und Städtebau zu Ausdrucksträgern für eine neue Form von gesellschaftlicher bzw. gemeinschaftlicher Selbstversicherung oder ist die häufig behauptete Rekonstruktionssehnsucht nur eine Mode im allgemeinen Retro-Trend?"

28.09.2008 Teilnahme an Jahresversammlung von Stadtbild Deutschland e.V. in Bonn: Der Vorsitzende des Kuratoriums Ulrichskirche e.V., Dr. Tobias Köppe, nimmt an der Jahresversammlung des gemeinnützigen Vereins Stadtbild Deutschland e.V. teil. Dieser setzt sich für die Wiedergewinnung im 20. Jahrhundert verloren gegangener bedeutender historischer Stadtbilder ein. Stadtbild Deutschland e.V. verfolgt unter anderem das Ziel, lokalen Initiativen für die Rekonstruktion bedeutender historischer Bauwerke und/oder Ensembles theoretisches und praktisches Wissen zur Verfügung zu stellen, das für sie in der Durchführung ihrer Projekte von Nutzen ist (siehe auch "http://www.stadtbild-deutschland.de/" ).

27.09.2008 Reformationsjubiläum als welthistorisches Ereignis würdigen: Die durch Wolfgang Huber, Wolfgang Schäuble und Wolfgang Böhmer und den U.S.-amerikanischen Bischof Mark Hanson eröffnete Lutherdekade soll durch die Bundesregierung unterstützt werden. Ein entsprechender Antrag wurde von einheimischen Politikern eingebracht. Die Magdeburger Volksstimme berichtet über die Geschehnisse. Die Lutherdekade endet am 31. Oktober 2017, dem 500. Jahrestag der Reformation. Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, an diesem Tag die festliche Weihe der rekonstruierten Ulrichskirche ("Unseres Herrgotts Kanzlei") als Höhepunkt der Feierlichkeiten in der Landeshauptstadt von Luthers Land zu feiern.

26.09.2008: Dritter Ulrichskirchenstammtisch um 20 Uhr im ALEX am Ulrichplatz: Zum dritten Ulrichskirchenstammtisch in der ersten Etage im Alex am Ulrichplatz sind alle Mitglieder und Interessierten herzlich eingeladen. Hieran wird ab 21 Uhr auch der Vorstand teilnehmen.

26.09.2008: Zehnte Vorstandssitzung: Monatliches Treffen des engeren und erweiterten Vorstandes zu aktuellen Fragen.

17.09.2008: Wiederaufbau des Sterntores startet am 17. September 2008: Die Magdeburger Volksstimme berichtet über die Grundsteinlegung des Magdeburger Sterntores, welches am Domplatz wieder aufgebaut werden soll. Das Sterntor war einst Bestandteil der Magdeburger Stadtbefestigung, wurde aber in den 1930er Jahren am Domplatz neben dem Zeughaus (ehemalige Stiftskirche St. Nikolai) aufgestellt und 1959 vor dessen Abriss abgebrochen. Der Wiederaufbau des Sterntores mit Originalteilen zeigt, dass sich die alte Kaiserstadt Magdeburg auf ihre historischen Wurzeln zurückbesinnt und gibt Zuversicht für die Rekonstruktion der Magdeburger Ulrichskirche.

13.09.2008: Teilnahme am Kreiskirchentag: Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. hat mit einem eigenen Stand am Kreiskirchentag in Magdeburg am Domplatz teilgenommen. Resümierend gab es neben wenigen kritischen Stimmen viel Zuspruch und gute Wünsche. Etliche Ulrichskirchenflyer wurden verteilt. Einzig der stürmische, böige Wind mit niederprasselnden Kastanien trübte die Stimmung etwas, dem kleinen Kastaniensammler (Bild unten rechts) mag es egal gewesen sein.

 

12.09.2008: Leserbrief in der Magdeburger Volksstimme:

05.09.2008: Plan zur Tunnelverlängerung (mittlere Variante) vorgelegt: In der Magdeburger Volksstimme wird über den von der CDU und dem Bund für Magdeburg eingebrachten Antrag zur Tunnelverlängerung berichtet. Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. wünscht sich eine über diese Initiative hinausgehende lange Tunnelvariante über den Breiten Weg hinaus. Hierdurch wäre eine Begrünung des Areals nördlich der rekonstruierten Ulrichskirche - heute noch viel befahrene Ernst-Reuter-Allee - möglich. Die zu erwartende Kostensteigerung durch die lange Tunnelvariante würde sich bereits kurzfristig für die Stadt Magdeburg auszahlen. Die Stadt erhielte hierdurch ein verkehrsberuhigtes Altstadtzentrum mit einem Bauwerk von Weltbedeutung in ihrer Mitte. Die Tunnelverlängerung und die Rekonstruktion der Ulrichskirche sollten nicht isoliert sondern im Zusammenhang gesehen werden.

30.08.2008: Besuch der Kirche St.Levin in Harbke: Eine der wenigen, dem Heiligen Levin geweihten Kirchen Deutschlands, befindet sich unweit von Magdeburg, im Schlosspark Harbke. Die Schwesterkirche von St.Ulrich und Levin wird im Moment restauriert. Die Harbker Schlosskirche wurde im Jahre 1572 als barocke Saalkirche erbaut, der Turm 1719 hinzugefügt.

 

29.08.2008: Erste Mitgliederversammlung des Kuratoriums Ulrichskirche e.V.: Die Mitglieder des Kuratoriums Ulrichs-kirche e.V. trafen sich am Freitag, den 29. August 2008, um 18 Uhr zur Mitgliederversammlung in der Geschäftsstelle in den Räumlichkeiten des Kneipp-Vereins Magdeburg. Die Einladungen wurden fristgerecht postalisch versandt. Alle Beschlüsse wurden nach Diskussion mit den Mitgliedern einstimmig getroffen. Dr. Volkmar Stein leitete die Versammlung. Der Rechenschaftsbericht über die Arbeit des Vorstandes wurde vom Vorsitzenden Dr. Tobias Köppe vorgetragen, Schatzmeister Herr Torsten Fieseler stellte die finanzielle Situation des Vereins dar, OKR Dr. Christian Frühwald erläuterte die notwendigen Satzungsänderungen und Frau Ellen Richter das in Entstehung befindliche Leitbild des Vereins. Der vom Vorstand kooptierte Schriftführer Herr Fred Jahn wurde von der Mitgliederversammlung durch einstimmige Wahl im Amt bestätigt. Besonderer Dank an Vereinsmitglied Dennis Hippler für die professionelle technische Betreuung der Veranstaltung und an alle erschienenen Mitglieder für ihre Mitarbeit und Anregungen. So wird dem Hinweis von Magdeburgs ehemaligem Oberbürgermeister und Kuratoriumsmitglied Dr. Willi Polte, die städtebauliche Bedeutung der Rekonstruktion der Ulrichskirche noch mehr herauszukehren, ab sofort noch mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Die "Guten Gründe für die Rekonstruktion der Magdeburger Ulrichskirche" unter www.ulrichskirche.de/Vision.htm wurden um Dr. Polte's Worte erweitert: "Städtebaulicher Gewinn für das innerstädtische Leben, für das Stadtgepräge und für die Stadtstruktur." Großer Dank gilt auch dem Magdeburger Kneipp-Verein für die Bereitstellung der Halle.

14.08.2008:  Reformationsjubiläum nicht ohne Magdeburg: FDP-Fraktionsvorsitzender Dr. Kurt Schmidt bekräftigt Forderungen der Fraktion und des Kuratoriums Ulrichskirche: "Die Ratsfraktion der FDP hat mit Interesse zur Kenntnis genommen, dass auch das Kuratorium Ulrichskirche e.V. auf die Bedeutung des Reformationsjubiläums 2017 und die beginnende Lutherdekade für die Landeshauptstadt aufmerksam macht. „Wir können uns diesen Hinweisen des Kuratoriums nur anschließen“, so der Vorsitzende der Ratsfraktion der FDP Magdeburg, Dr. Kurt Schmidt. „Haben wir doch bereits im vergangenen Jahr im Stadtrat einen Antrag eingebracht, in Vorbereitung auf das 500jährige Reformationsjubiläum bis 2017 in Magdeburg 500 Apfelbäume zu pflanzen. Wir haben bereits einen Baum gesponsert und ihn gemeinsam mit dem Oberbürgermeister gepflanzt. An dieser Aktion kann sich jeder Bürger beteiligen und somit aktiv an der Gestaltung des Jubiläums teilnehmen. Darüber hinaus wird im September im Stadtrat unser Antrag abschließend beraten, in der Landeshauptstadt eine eigene Arbeitsgruppe zu bilden, die sich aktiv mit dem Anteil Magdeburgs an der Vorbereitung und Durchführung des Jubiläums und der Dekade beschäftigt und den Kontakt zum Kuratorium der EKD pflegt. Auch wir sind der Meinung, dass dieses bedeutende kirchliche, kulturelle und gesamtgesellschaftliche Ereignis nicht ohne die Einbeziehung einer für Luther und die Reformation wichtigen Station wie Magdeburg stattfinden kann. Unterstellt, eine solche Arbeitsgruppe wird gebildet, wäre die Mitarbeit des Kuratoriums Ulrichskirche und möglicherweise anderer engagierter Vereine nur zu befürworten. Es gibt übrigens auch ein Internettagebuch, das der sachkundige Bürger der FDP-Fraktion Heinz-Josef Sprengkamp eingerichtet hat und auf dem die neuesten Informationen zum Thema zu finden sind unter http://reformation2017.blog.de/.“ Geschäftsstelle der FDP-Ratsfraktion: Alter Markt, 39090 Magdeburg, Tel.: (0391) 540 28 03, Fax: (0391) 540 28 15, Mail: fdp_fraktion@stadt.magdeburg.de 

13.08.2008:  Generalanzeiger Magdeburg: Veröffentlichung der Pressemitteilung des Kuratoriums Ulrichskirche e.V.

10.08.2008:  Neunte Vorstandssitzung: Monatliches Treffen des engeren und erweiterten Vorstandes zu aktuellen Fragen.

10.08.2008: Herkunft der Ulrichskirchensteine erforscht: Viele Jahrhunderte lieferten die Steinbrüche bei Gommern den Quarzit (Grauwacke) als Baumaterial für die Kirchenbauten der Region Magdeburg. Die Klosterkirche in Leitzkau (1140) und die romanische Kirche in Pretzien (1140) sind z.B. aus diesem Gestein errichtet worden. Quarzit wurde bereits im 3. Jh. n. Chr. zum Bau von Grabkammern benutzt. Sehr wahrscheinlich ist auch die Nutzung der Steine beim Bau der Magdeburger Kloster- und Stadtpfarrkirchen. Die Ulrichskirche wurde nach ihrer ersten Zerstörung 1188 in Quarzitbruchsteinen  neu errichtet. Die unteren drei Turmgeschosse überdauerten die Zeiten bis zur Sprengung 1956. Die Steinbrüche wurden im Oktober 1963 stillgelegt und füllten sich in der Folge allmählich mit Wasser. Heute dienen sie als Steinbruchseen der Naherholung. Der Gesteinsgarten in Gommern am Badesee Kulk gibt einen schönen Überblick über die Geschichte der Brüche und deren Gesteine.

 

01.08.2008:  Zweiter Ulrichskirchen-Stammtisch: Beginn um 19.30 Uhr im Ratskeller Magdeburg, Organisation: Viola Moore.

30.07.2008: Logo "Luther 2017" und "Magdeburg 2017": Das Logo zum 500. Jahrestag des Thesenanschlages von Martin Luther in Wittenberg ist von Sachsen-Anhalts Kultusminister Jan Hendrik Olbertz und EKD-Beauftragtem Stephan Dorgerloh in Berlin vorgestellt worden. Damit soll lt. einer Sprecherin der Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt in den kommenden Jahren weltweit geworben werden. Das Reformationsjubiläum wird seit 1617 alle 100 Jahre begangen. Am 31. Oktober 2017 wird der 500. Jahrestag gefeiert, dann schaut die ganze Welt auf Sachsen-Anhalt. Von dieser weltweiten Aufmerksamkeit kann auch Magdeburg profitieren. Als Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts ist sie auch die Landeshauptstadt von Luthers Land. Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. gründete sich aus diesem Grunde am Reformationstag 2007. Ziel ist die Rekonstruktion der Magdeburger Ulrichskirche (Unseres Herrgotts Kanzlei) bis zum Jubiläumsjahr. Die zu erwartenden Touristenströme würden dann nicht nur nach Wittenberg und Eisleben sondern auch nach Magdeburg fließen. Schließlich ging Martin Luther in Magdeburg zur Schule, besuchte Gottesdienste in der Ulrichskirche und predigte in der Johanniskirche, vor der sein Denkmal steht. Luther machte seinen engsten Vertrauten von Amsdorf zum Ulrichskirchenpfarrer und dieser Magdeburg zur ersten der Reformation gewonnenen Großstadt der Erde. Luthers größter Anhänger Flacius Illyricus initiierte hier die Magdeburger Centurien, das bedeutendste Werk des Reformationszeitalters. Die Ulrichskirche ist damit eine Luthergedenkstätte von großer Bedeutung. Im Konkurrenzkampf der Städte um Aufmerksamkeit hat die Stadt Magdeburg mit dem Jubiläum im eigenen Lande eine große Chance. Das Websitelogo wurde aus diesen Gründen an das offizielle "Luther 2017"-Logo angepasst. 

 

28.07.2008: Besuch des Grabes des heiligen Levin in Deventer/ Niederlande: St.Ulrich und Levin ist der vollständige Name der Magdeburger Ulrichskirche. Magdeburger Kaufleute brachten den Namen 1437 von ihren Reisen nach Flandern und Holland mit in ihre Heimatstadt und erweiterten das Namenspatronat der Ulrichskirche um den heiligen Levin. Die sterblichen Überreste des Heiligen, welcher sich durch die Missionierung der Sachsen und Friesen auszeichnete, wurden ca. 775 in der Kirche von Deventer beigesetzt. Vereinsvorsitzender Dr. Tobias Köppe und Kuratoriumsmitglied Karsten Klingbeil besuchten deshalb die Grabstätte von Levin. Sie trafen hier mit der Küsterin der Lebuinuskerk (Levinkirche) zusammen und informierten sie über die Rekonstruktionsbemühungen ihrer Schwesterkirche in Magdeburg. Der Ulrichskirchen-Flyer in englischer Sprache wurde überreicht und ausgelegt. Die Küsterin wird die Gemeindemitglieder über den Besuch in der Kirchenzeitung informieren. Die erste Brücke in das protestantische Holland wurde somit geschlagen.

25.07.2008: Interessanter Hinweis eines Steinmetzen zum Baumaterial der Ulrichskirche: Bei vielen Kirchenbauten Magdeburgs (Sebastianskirche, Petrikirche, Johanniskirche) wurden zum Bau der Wände und zur Auffüllung von Hohlräumen Steine aus Quarzit benutzt. Diese kommen in der Natur in verschiedenen Farben vor (z.B. weiß, beige, grau, gelb) und zeichnen sich durch große Härte aus. Bei der Bearbeitung splittern diese stark. Quarzite werden landläufig auch als Grauwacke bezeichnet. Steinbrüche in der Nähe Magdeburgs, in denen Quarzite gefördert wurden und werden, befinden sich z.B. in Bernburg und Pretzien. Die Fenster- und Türeinfassungen, das Maßwerk, die Ecksteine, die Simse und Turmhelme der Magdeburger Ulrichskirche sind dagegen aus Sandstein gearbeitet worden. Aus Archivunterlagen geht hervor, dass die Sandsteine der Turmhelme aus Ummendorf (Harzvorland) kamen. Auch Postaer Sandstein aus Sachsen wurde beim Bau der Ulrichskirche verwandt.

17.07.2008: Farbe der Ulrichskirche: Die originalen Ulrichskirchensteine, welche sich nach Bergung im Magdeburger Zoo im Herbst letzten Jahres durch ihre jahrelange Wetterexposition und Moosbewachsung noch in dunklem Grün präsentierten, zeigen sich nach Trocknung und Moosentfernung nun in einem sehr hellen, freundlichen Farbton.  Durch moderne Konservierungstechniken kann der helle Farbton der Steine bewahrt werden. Die rekonstruierte Ulrichskirche würde also mit den weiß-gelben "Stalinbauten" farblich sehr gut harmonieren. Vielmehr noch: die rekonstruierte Ulrichskirche als strahlend-heller "Edelstein" des neuen, an historische Traditionen anknüpfenden Magdeburger Stadtzentrums!

  

04.07.2008: Erster Ulrichskirchen-Stammtisch erfolgreich durchgeführt: Am Ulrichstag trafen sich 20 Bürger und Bürgerinnen aus Magdeburg, Egeln, Braunschweig und Dessau im Rathaus der Stadt im Namen der Bürgerkirche St.Ulrich und Levin! Die Vorstandsmitglieder Ellen Richter und Dr.Volkmar Stein  informierten über die laufenden Projekte und ermunterten alle Anwesenden, gute Ideen mit viel Eigeninitiative auf den Weg der Umsetzung zu bringen. 300 Flyer wechselten den Besitzer, alle Stammtisch-Besucher nahmen zur privaten Verteilung ein kleines Kontingent mit. Neben den Vereinsmitgliedern waren auch fünf interessierte Magdeburger gekommen, die die Ankündigung in der Volksstimme gelesen hatten. Der nächste Stammtisch wird am Freitag, dem 01. August wieder im Ratskeller Magdeburg stattfinden.

 

04.07.2008: Sankt-Ulrichstag (Heiligenfest für Ulrich von Augsburg): 1035. Todestag des Namensgebers der Magdeburger Ulrichskirche und des Magdeburger Ulrichplatzes. Ulrich von Augsburg starb am 4. Juli 973 bettelarm auf der nackten Erde liegend, nachdem er sein gesamtes Hab und Gut unter den Dienstleuten und den Armen aufgeteilt hatte. Das Heiligenfest wird deshalb weltweit jedes Jahr am 4. Juli begangen. Ein jährlich an diesem Tage auf dem Ulrichplatz gefeiertes Ulrichsfest könnte die Verbindung Magdeburgs zu Kaiser Ottos engstem Weggefährten wieder aufleben lassen. Interessanterweise feiern auch die U.S.-Amerikaner, deren lutherische Kirche ganz in der Tradition der Ulrichskirche steht, jährlich am 4. Juli ihren Nationalfeiertag (Independence Day). Egal ob Zufall oder Vorsehung, mit dem 4. Juli ließe sich eine Brücke in die USA. schlagen.

02.07.2008: Pläne für mittlere und lange Tunnelvarianten liegen Kuratorium Ulrichskirche e.V. vor: Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. unterstützt die lange Tunnelvariante. Hierdurch wäre es sogar möglich, das Areal nördlich der rekonstruierten Ulrichskirche zu begrünen. Lenné's Vision von einer Ulrichskirche im Grünen könnte somit noch besser realisiert werden. Bei der mittleren Tunnellösung mit Aus- und Einfahrtsröhren (rote Markierung) direkt neben der rekonstruierten Ulrichskirche wäre dies nicht der Fall. Außerdem blieben die Geschäfte und Wohnungen der nördlichen Ernst-Reuter-Allee weiterhin vom Ulrichplatz abgeschnitten. Auf keinen Fall dürfen durch den Tunnelbau die Fundamente der Ulrichskirche zerstört oder beschädigt werden.(Planzeichnung Setzpfandt und Lindschulte, Fotomontage Ulrichskirche Tobias Köppe)

 

30.06.2008: Drittes Treffen der Arbeitsgruppe PR und Öffentlichkeitsarbeit: Unter der Leitung von Vorstandsmitglied Ellen Richter trifft sich in regelmäßigen Abständen die Arbeitsgruppe Public Relations und Öffentlichkeitsarbeit.

 

30.06.2008: Teilnahme an Bund für Magdeburg (BfM)-Ratsfraktionssitzung und an FDP-Ratsfraktionssitzung im Magdeburger Rathaus: Vorstellung der Idee von der Rekonstruktion der Ulrichskirche bei beiden Ratsfraktionen durch den Vereinsvorsitzenden Dr. Tobias Köppe und seinen Stellvertreter Dr. Volkmar Stein. Werben für eine ideelle und politische Unterstützung des Rekonstruktionsprojektes, die durch beide Ratsfraktionen zugesagt wurde.

 

29.06.2008: Achte Vorstandssitzung: Monatliches Treffen des engeren und erweiterten Vorstandes zu aktuellen Fragen.

27.06.2008: Kuratorium Ulrichskirche e.V. unterstützt die Völkerverständigung: Vorstandsmitglied Torsten Fieseler hat im Rahmen eines internationalen Jugendaustauschprojektes 65 Jugendliche aus Blue Lake/Michigan/U.S.A. nach Sachsen-Anhalt geholt. Die Jugendlichen wurden in Gastfamilien in und um Loitsche/Wolmirstedt untergebracht. Sie hatten Gelegenheit, die Stadt Magdeburg bei einer Stadtbesichtigung kennen zu lernen und wurden über deren bedeutende protestantische Vergangenheit informiert. Vorstandsmitglied OKR Dr. Christian Frühwald (Foto unten rechts) übernahm die Schirmherrschaft über das "Blue Lake Finest Art Camp". Als Höhepunkt ihres Aufenthaltes gaben die "Northern Winds" ein symphonisches Blaskonzert in Loitsche. Der amerikanische Konsul Mark Wenig, Landrat Webel und der Vorsitzende des Kuratoriums Ulrichskirche e.V., Dr. Tobias Köppe, waren unter den begeisterten Zuhörern.

 

26.06.2008: Festvortrag zum 484. Jahrestag der Einführung der Reformation in Magdeburg 1524: Prof. Dr. Konrad Raiser hält um 19 Uhr in der Johanniskirche den Vortrag "Die Rückkehr der Religion in den öffentlichen Raum - Religion und Politik unter Einfluss der Globalisierung". Nicolaus von Amsdorf, Pfarrer der Ulrichskirche, machte Magdeburg zur ersten der Reformation gewonnenen Großstadt der Erde. Der Begriff Reformation=Re-formatio bedeutet Wiederherstellung.  Vor 500 Jahren ging es um die Wiederherstellung des ursprünglichen christlichen Glaubens in Magdeburg. Im übertragenen Sinne geht es heutzutage um die Reformation der Ulrichskirche in Magdeburg, also auch um eine Wiederherstellung. Was liegt in diesem Zusammenhang näher, als den Reformationstag 2017 als den Stichtag für die Wiedereinweihung der Ulrichskirche ins Auge zu fassen...?!

19.06.2008: Bund Deutscher Architekten nimmt Stellung zu Resolution von Stadtbild Deutschland e.V.: BDA-Präsident Dr. Frielinghaus: "Der BDA kritisiert nicht die Wiedererrichtung von Bauwerken mit kulturhistorischer und gesellschaftlicher Bedeutung, sondern die vermeintliche Rekonstruktion von Gebäuden, die Geschichte auf ein Marketinginstrument für Einkaufs- und Tagungszentren reduziert und nicht das Authentische des Originals in den Vordergrund stellt." Da die Magdeburger Ulrichskirche ein Bauwerk von herausragender kulturhistorischer und gesellschaftlicher Bedeutung ist, das Authentische des Originals bei der Rekonstruktion im Vordergrund stehen wird und die rekonstruierte Kirche nicht die Funktion eines Einkaufs- oder Tagungszentrums haben soll, sehen wir hierin eine Legitimation unseres Rekonstruktionswunsches.

07.06.2008: Kuratorium Ulrichskirche e.V. unterstützt Resolution von Stadtbild Deutschland e.V.: Anlässlich des 4. BDA-Tages (Bund Deutscher Architekten) in München unterstützt das Kuratorium Ulrichskirche e.V. eine Resolution von Stadtbild Deutschland e.V. und insgesamt 14 weiteren Verbänden (u.a. Förderverein Berliner Schloss e.V., Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden, etc.): "...Rekonstruktion richtet sich nicht gegen die Anwesenheit des Neuen in unseren Städten. Sie richtet sich allerdings gegen die Abwesenheit des Alten. So wie wir als Rekonstruktionsbefürworter modernes Bauen nicht ablehnen, so erwarten wir vom BDA, endlich seine dogmatische Ablehnung von Rekonstruktionen aufzugeben..." Die Resolution wurde BDA-Präsident Dr. Frielinghaus persönlich überreicht.  "Die Welt" hat diesem Ereignis am 09.06.2008 folgenden Artikel gewidmet:

07.06.2008: Stadtrat stimmt für den Abriss des Blauen Bocks: Die Rekonstruktion der Ulrichskirche steht in unmittelbarem Zusammenhang mit den beiden innerstädtischen Neubauprojekten Tunnel und Blauer Bock (unten rechts). Der Stadtrat hat nach langem Ringen mit 31 von 21 Stimmen (eine Enthaltung OB Trümper) entschieden, den Plattenbau schräg gegenüber vom einstigen Standort der Ulrichskirche abreißen zu lassen. Der Eigentümer Pirelli war im Vorfeld von seinen Neubauplänen abgerückt. Die Abgeordneten nutzen durch ihren Beschluss noch staatliche Mittel (ca. 400.000 Euro) aus auslaufenden Abrissförderprogrammen. Der Blaue Bock ersetzte in den 60er Jahren die unzerstörte Vorkriegsbebauung (unten links mit Giebel der Ulrichskirche), der ursprünglich geplante neoklassizistische Bau mit Eckturm (roter Rahmen) kam nie zur Ausführung. Es bleibt zu hoffen, dass die zukünftige Bebauung in städtebaulicher Beziehung zur Ulrichskirche steht und die Krümmung des Straßenverlaufs wieder aufnimmt.

  

02.06.2008: Teilnahme an SPD-Ratsfraktionssitzung im Magdeburger Rathaus: Vorstellung der Idee von der Rekonstruktion der Ulrichskirche bei der SPD-Ratsfraktion und Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper durch den Vereinsvorsitzenden Dr. Tobias Köppe und Vorstandsmitglied Ellen Richter. Werben für eine ideelle und politische Unterstützung des Rekonstruktionsprojektes: "Nach der zweiten Zerstörung der Ulrichskirche am 10. Mai 1631 hatte Oberbürgermeister Otto von Guericke vorgeschlagen, die Ulrichskirche als erste Stadtpfarrkirche wieder aufzubauen. 17 Jahre nach ihrer Zerstörung wurde damit begonnen, 1656 wurde sie geweiht. 52 Jahre nach ihrer vierten Zerstörung ergibt sich heute die Möglichkeit für den Oberbürgermeister und die Stadträte, an diese Tradition anzuknüpfen und die Bürgerkirche St. Ulrich und Levin in die Zukunft zu führen." Es gab unterschiedliche Reaktionen auf die Rekonstruktionsidee. Des Weiteren wurde die SPD-Ratsfraktion gebeten, bei allen politischen Entscheidungen zum Tunnelneubau die Fundamente der Ulrichskirche zu berücksichtigen, damit es nicht zu einer fünften Zerstörung der Kirche kommt.

01.06.2008: Counter: Die Internetseite "http://www.ulrichskirche.de/" wurde im Monat Mai über 3100 mal aufgerufen.

30.05.2008: Ulrichskirchen-Stammtisch soll Realität werden: Die Arbeitsgruppe PR und Öffentlichkeitsarbeit möchte den Wunsch der Vereinsmitglieder nach einem Ulrichskirchen-Stammtisch in die Tat umsetzen. Interessenten werden gebeten, sich an Vorstandsmitglied Ellen Richter ln.richter@gmx.de zu wenden.

30.05.2008: Siebente Vorstandssitzung: Monatliches Treffen des engeren und erweiterten Vorstandes zu aktuellen Fragen.

27.05.2008: Ulrichskirchen-Newsletter Nr. 4-2008: Alle Vereinsmitglieder erhalten per Email oder Post den vierten Newsletter mit ausführlichen Informationen zu den neuesten Entwicklungen.

20.05.2008: Vortrag über Schnitger-Orgel der Ulrichskirche: Martin Günther, anerkannter Forscher zu den Orgeln Magdeburgs, hält am 20.05.2008 um 17.30 Uhr in der Aula des Ökumenischen Domgymnasiums den Vortrag "Die Orgelgeschichte Magdeburgs". Bestandteil seines Vortrags sind auch die weltberühmten Schnitger-Orgeln Magdeburgs, zu denen auch die Ulrichsorgel zählte. Magdeburg war nach Hamburg die Stadt mit den meisten Schnitger-Orgeln Europas, da Arp Schnitger hier seine Zweitwerkstatt betrieb. Schnitger gilt noch vor Silbermann und anderen als der bedeutendste Orgelbaumeister der Barockzeit.

18.05.2008: Bürger nennen weitere Gründe für die Rekonstruktion: Nach vielen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern beim Stadtfest und zahlreichen Telefonaten und Hinweisen per Email haben sich die ehemals "Zehn Gründe für die Rekonstruktion der Magdeburger Ulrichskirche" mittlerweile verdoppelt und heißen nun "Gute Gründe für die Rekonstruktion" (www.ulrichskirche.de/Vision.htm). Wir danken allen, die sich einbringen!

16.05.2008: Schweizer Protestanten wandeln auf Spuren der Ulrichskirche: Mitglieder des schweizerischen Kirchengesangsverbandes besuchten am 16. Mai im Rahmen einer kulturellen Woche in Sachsen-Anhalt auch Magdeburg. Vom Bahnhofsvorplatz aus erfolgte die Spurensuche im Kern von Wilhelm Raabe als "Unseres Herrgotts Kanzlei" beschriebenen Stadt. Das Modell, die unter dem Rasen befindlichen Fundamente der Ulrichskirche und die Ulrichskirchen-Flyer führten die Gedanken weit zurück in die Vergangenheit und über Kriegs- sowie Nachkriegsereignisse in die Gegenwart. Die einst in der Ostersingwoche auf dem Leuenberg bei Basel begründete Freundschaft hat sich weiter vertieft. Die Förderung des Wiederaufbaus der Ulrichskirche durch das Kuratorium Ulrichskirche e.V. wird von nun an auch in der Schweiz durch Fürbitten und mit guten Wünschen begleitet werden. (Fotos: Hanni Wälterlin)

 

09.05.2008 bis 12.05.2008: Erfolgreiche Teilnahme am Magdeburger Stadtfest mit eigenem Stand und zwei Aktionen: Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. hat mit einem eigenen Stand zwischen Allee-Center und Ulrichshaus am 14. Magdeburger Stadtfest teilgenommen. Begleitet wurde die viertägige Standarbeit von zwei Aktionen. Am 9. Mai um 21.15 Uhr wurden die Fundamente der Ulrichskirche mittels Band und Lichterkette dargestellt: "Ulrichskirche komm 'raus, Du bist umzingelt!". Mehr als 100 Teilnehmer wurden gezählt, obwohl die Aktion trotz Pressemitteilung in den Medien kaum bekannt gemacht wurde. 52 Jahre nach Sprengung der Kirche wurde den Bürgern erstmals wieder der Standort der Ulrichskirche "live" gezeigt. Alle, die bei der Lichterkette mitgemacht haben, erhielten einen kleinen Anstecker zur Erinnerung an diesen historischen Moment. Bei der zweiten Aktion "Alles rund um die Ulrichskirche" wurden über einen Presseaufruf Fotos und andere Dinge rund um die Ulrichskirche gesucht. Etliche Privataufnahmen der Kirche konnten auf dem Stand eingescannt werden. Die Teilnahme des Vereins am Stadtfest war ein großer Erfolg, die Bürgermeinung zum Vorhaben zu großen Teilen positiv.

           

Wir danken allen Vereinsmitgliedern für die tolle Mitarbeit! Besonderer Dank gilt Marlies Hartmann von der evangelischen Jakobus-Paulus-Gemeinde Dessau für die Bereitstellung der 200 Anstecker (www.buttonsworldshop.com), der Firma Pegasus für Layout und der Firma Stelzig Druck für den Druck der Roll-Ups und der Flyer. Herrn Boike von der Hamburg-Mannheimer-Versicherung danken wir für die Bereitstellung des Zeltes, Radio SAW und dem DATE's-Stadtmagazin für die Bekanntgabe der Aktion Lichterkette, der Magdeburger Volksstimme für den Aufruf zur Fotosammlung. Thomas Lang und Rainer Schirmann danken wir für die Nachtfotos.

10.05.2008: Die Evangelische Wochenzeitung berichtet:               Die Magdeburger Volksstimme berichtet:

 

08.05.2008: Treffen mit dem Geschäftsführer der Fördergesellschaft Frauenkirche Dresden e.V.: Herr Dr.-Ing. Hans-Joachim Jäger, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche Dresden e.V., gab dem Vorsitzenden des Kuratoriums Ulrichskirche e.V., Dr. Tobias Köppe, in einem persönlichen Gespräch wertvolle Ratschläge für die Realisierung des Projektes. Des Weiteren hielt Dr. Jäger einen beeindruckenden Vortrag über den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche ("Von der Vision zur Wirklichkeit") in der Urania-Magdeburg. Von den Erfahrungen Dresdens kann Magdeburg nur profitieren.

   

06.05.2008: 484. Reformationstag der Ulrichsgemeinde: Am Nachmittag des 6. Mai 1524 entsagten die Männer der St. Ulrichsgemeinde mit entblößtem Haupt feierlich dem Papsttum und der römischen Kirche und wählten acht Männer aus ihrer Mitte, die evangelische Geistliche berufen und mit ihnen das Gemeindewesen nach evangelischer Weise ordnen sollten.

04.05.2008: Neuer Ulrichskirchen-Flyer in hoher Stückzahl produziert: Herr Jens-Holger Fritz von der Werbeagentur Pegasus hat in Zusammenarbeit mit der Firma Stelzig Druck den neuen Ulrichskirchen-Flyer erstellt. Layout und Druck in hoher Stückzahl in Deutsch und Englisch wurden uns von den beiden Unternehmen gesponsert. Wir sagen herzlichen Dank dafür!

03.05.2008: Neue Rubrik "Zitat des Monats": Ab sofort werden unter "Aktuelles" besonders interessante historische und zeitgenössische Zitate veröffentlicht.

02.05.2008: Altes Siegel der Ulrichskirche entdeckt: Neben dem bereits bekannten Siegel der "Kirche zu St.Ulrich und Levin in Magdeburg" existiert noch ein älteres Siegel, das sogenannte Parochialsiegel. Es zeigt Bischof Ulrich von Augsburg und trägt den Wortlaut "Parrochialius Odalrici Magdeb's". Die Datierung muss vor 1437 angesetzt werden, da der heilige Levin im Siegel noch nicht erscheint. Beide Siegel sind nun unter  www.ulrichskirche.de/Foerdergesellschaft.htm zu bewundern.

01.05.2008: Counter: Die Internetseite "http://www.ulrichskirche.de/" wird im Moment 2800x/Monat angeklickt. Das Interesse der Öffentlichkeit an diesem Thema ist stetig zunehmend.

01.05.2008: DATE's Stadtmagazin:

25.04.2008: Sechste Vorstandssitzung: Die Vorstandssitzung diente der Vorbereitung der Aktivitäten zum Magdeburger Stadtfest, an dem sich das Kuratorium Ulrichskirche e.V. aktiv mit einem eigenen Stand beteiligen wird.

23.04.2008: Lange Tunnellösung vorteilhaft für Ulrichskirche: Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. begrüßt die Überlegungen der Stadt zur Weiterführung des für Februar 2010 geplanten Tunnelbaus unter der Ernst-Reuter-Allee. Die lange Tunnelversion bis zu den Elbbrücken würde den Ulrichplatz mit rekonstruierter Ulrichskirche vom Verkehr beruhigen und die Aufenthaltsqualität auf dem Platz verbessern. Bei den beiden kürzeren Tunnellösungen mit Ausfahrtsröhren direkt vor oder neben der Ulrichskirche wäre dies nicht der Fall. Auf keinen Fall dürfen durch den Tunnelbau die Fundamente der Ulrichskirche beschädigt werden. (Zum Verlauf des Tunnels siehe auch Abb. 107 unter  www.ulrichskirche.de/Vision.htm)

Magdeburger Volksstimme vom 23. April 2008:

19.04.2008: Neuer Hinweis auf guten Bauzustand der Fundamente: Ein wichtiges Schriftstück des Baumeisters Draub vom 26. März 1956 gibt folgenden Hinweis: "Von besonderer Wichtigkeit war für mich die Feststellung, dass die Fundamentmauern der Umfassungswände der Kirche bis etwa 3,5 m tief unter die Erdoberkante heruntergeführt sind und in einem geradezu erstaunlich guten Bauzustand waren." Nach der Sprengung der Türme am 5. April 1956 ist das Kirchenschiff abgerissen worden, die Fundamente wurden belassen und mit Erdreich bedeckt. Keinen Zweifel haben wir daran, dass die Fundamente der Ulrichskirche 52 Jahre später ebenfalls noch in "erstaunlich gutem Bauzustand" sind.

18.04.2008: Neues Luftbild vom Magdeburger Stadtzentrum mit Ulrichskirche: Neue Fotomontage mit Ulrichskirche zur besseren Veranschaulichung des Zustandes nach der Rekonstruktion unter www.ulrichskirche.de/Vision.htm.

06.04.2008: Die Ulrichskirche und die Ottonen: Neuer wissenschaftlich redigierter Essay über den Zusammenhang zwischen Ulrichskirche und Ottonen unter www.ulrichskirche.de/Kirchengeschichte.htm. Das romanisch-gotische Bauwerk Ulrichskirche hat seinen Ursprung in ottonischer Zeit. Magdeburg, die Stadt Ottos des Großen, würde mit der rekonstruierten Kirche ein weiteres Bindeglied zu ihrer Vergangenheit zurück bekommen.

05.04.2008: 52. Jahrestag der Sprengung der Ulrichskirche. Ohne Zustimmung der evangelischen Kirche und gegen den Protest der Magdeburger Bürgerinnen und Bürger wurde die Ulrichskirche auf Geheiß der Berliner SED-Staatsfunktionäre vor genau 52 Jahren um 9.00 Uhr vormittags gesprengt.

28.03.2008: Fünfte Vorstandssitzung: Treffen zu Fragen der Archäologie, Denkmalpflege, Anerkennung der Gemeinnützigkeit und zu den Vorbereitungen für das Magdeburger Stadtfest am Pfingstwochenende. Wir bitten die Vereinsmitglieder, sich aktiv beim Stadtfest einzubringen und sich bei Ellen Richter (ln.richter@gmx.de) zu melden.

12.03.2008: Deutscher Botschafter in den USA zu Gast in Magdeburg: Während seines Magdeburg-Besuchs wird der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in den USA,  Dr. Scharioth, von einem Vorstandsmitglied des Kuratoriums Ulrichskirche über die Rekonstruktionsbemühungen unterrichtet und bekundet Interesse.

10.03.2008: Arbeitsgruppe PR und Öffentlichkeitsarbeit nimmt Arbeit auf: Unter der Leitung von Vorstandsmitglied Ellen Richter hat sich eine Arbeitsgruppe Public Relations und Öffentlichkeitsarbeit organisiert. Die Arbeitsgruppe hatte bereits zwei Treffen. Vereinsmitglieder, die Interesse an einer Mitarbeit haben, werden gebeten, sich an Ellen Richter (ln.richter@gmx.de) zu wenden.

08.03.2008: Dritter Ulrichskirchen-Newsletter

05.03.2008: Der Magdeburger Generalanzeiger berichtet:

  Foto einer ähnlichen Wendeltreppe

02.03.2008: Seltene Farbfotographien tauchen auf: Zwei Farbfotographien der Ulrichskirche, welche Anfang der 50er Jahre gemacht wurden, tauchen auf. Damit erhöht sich die Zahl der momentan bekannten Farbaufnahmen auf vier. Die Aufnahmen stammen von Klaus Löffler aus Mettlach:

 

Er schreibt: "Diese Aufnahmen stammen von meinem Vater, Herrn Dipl.-Ing. Georg Löffler, der leider vor einigen Jahren verstarb, aber immer sehr innig mit seiner Heimatstadt Magdeburg verbunden gewesen ist, nachdem er diese zwangsweise Anfang der 50er Jahre verlassen musste. Herr Georg Löffler war nach dem 2. Weltkrieg Leiter des Neubauamtes der Stadt und dann Direktor der heutigen Magdeburger Verkehrsbetriebe. In seiner Verantwortung lag also auch der Wiederaufbau der Stadt sowie dann die Wiederaufnahme des Straßenbahnverkehrs. Nach seiner Übersiedlung in die BRD und bis zu seinem Ruhestand ist Herr Löffler als Direktor bei der Firma Villeroy&Boch in Mettlach tätig gewesen." Wir danken Herrn Klaus Löffler sehr für die Bereitstellung dieser extrem seltenen Farbaufnahmen.

01.03.2008: Zweiter Ulrichskirchen-Newsletter: Aufgrund zahlreicher Neuigkeiten erhalten alle Vereinsmitglieder bereits den zweiten Infobrief per Email oder Post.

28.02.2008: Die Magdeburger Volksstimme berichtet über die Vorstellung der Kandidaten für die Oberbürgermeister-Wahl am 9. März 2008 und stellte unter anderem folgende Frage: "Unterstützen Sie den Neubau der Ulrichskirche?".

26.02.2008: Vortrag "Aus der Geschichte der Ulrichskirche (1022-2008)": Im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Stadtarchivs Magdeburg hält Dr. Tobias Köppe einen Vortrag über die Geschichte des welthistorisch bedeutenden Gotteshauses im Rathaus der Stadt vor 143 Gästen. Emotionaler Höhepunkt der Veranstaltung war ein von Frau Brigitte Draeseke vorgetragener Zeitzeugenbericht. Die alte Dame hatte als junge Frau den Mut besessen, Walter Ulbricht 1964 bei einem Besuch in der Elbestadt unerlaubt anzusprechen und ihn um den Erhalt der teilzerstörten Magdeburger Katharinenkirche zu bitten. Im Anschluss an den einstündigen Vortrag wurde eine lebhafte Diskussion über Pro und Kontra der Rekonstruktion geführt.

 

25.02.2008: Teilnahme an einer Sitzung der CDU-Ratsfraktion im Magdeburger Rathaus: Vorstellung der Idee von der Rekonstruktion der Ulrichskirche bei der CDU-Ratsfraktion durch den Vereinsvorsitzenden Dr. Tobias Köppe und seinen Stellvertreter Dr. Volkmar Stein. Werben für eine ideelle und politische Unterstützung des Rekonstruktionsprojektes mit positiver Resonanz. Ideelle Unterstützung mehrheitlich zugesagt.

 

24.02.2008: Vierte Vorstandssitzung: Erörterungen zu Nutzungskonzepten standen im Vordergrund dieser Vorstandssitzung. Die Ulrichskirche soll für alle Menschen da sein, für Christen und Nichtchristen, für jüngere und ältere Menschen sowie für Einheimische und für die vielen Gäste der Stadt Magdeburg. Sie soll "Verschiedenes in einer Einheit" zusammenführen. Weitere Inhalte der Vorstandssitzung werden im quartalsweise erscheinenden Ulrichskirchen-Newsletter für die Vereinsmitglieder zu lesen sein.

20.02.2008: Eintragung des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. in das Vereinsregister: Das "Kuratorium Ulrichskirche - Gesellschaft zur Förderung der Rekonstruktion der Ulrichskirche zu Magdeburg e.V." wird in das Vereinsregister Stendal eingetragen. Nun kann der Antrag auf Anerkennung der Gemeinnützigkeit beim Finanzamt gestellt werden.

01.02.2008: Erster Ulrichskirchen-Newsletter: Alle Vereinsmitglieder erhalten einen Infobrief per Email, in dem die Ereignisse der letzten Wochen zusammengefasst werden. Dieser Rundbrief wird in Zukunft regelmäßig per Email an alle Vereinsmitglieder verschickt werden.

27.01.2008: Dritte Vorstandssitzung: Die Inhalte unserer Vorstandssitzungen entnehmen Sie bitte dem in Kürze per Email an alle Vereinsmitglieder versandten "Ulrichskirchen-Newsletter". Zur dritten Vorstandssitzung hatten wir zwei Vereinsmitglieder eingeladen, die aktive Beiträge zur Realisierung der Vision von der Rekonstruktion der Ulrichskirche leisten wollen. Unser Ziel ist es, alle Vereinsmitglieder aktiv mit einzubeziehen, um Synergieeffekte zu ermöglichen. Ein wichtiges Thema der dritten Vorstandssitzung war daher die Schaffung von Arbeitskreisen.

24.01.2008: Ankündigung für Vereinsmitglieder: Die von Ihnen angeregten Informationsrundschreiben und Rundmails für alle Vereinsmitglieder sind in Vorbereitung. Wir planen einen regelmäßigen "Ulrichskirchen-Newsletter", den wir per Email verschicken möchten. Wir bitten daher alle Vereinsmitglieder, Ihre aktuellen Emailadressen an [] zu mailen. Der erste Newsletter 1/08 wird dann Ende Januar an alle Mitglieder verschickt. Über den Zeitpunkt der ersten Mitgliederversammlung werden Sie rechtzeitig informiert.

23.01.2008: Neues Website-Logo "Magdeburg 2017": Es zeigt die wunderbare Doppelturmsilhouette Magdeburgs komplettiert durch die Ulrichskirche in den Farben des Magdeburger Stadtwappens. Das Stadtwappen zeigt in Silber eine gezinnte rote, schwarz gefugte Burg mit zwei spitzbedachten Türmen, geöffnetem goldenen Tor und hochgezogenem schwarzen Fallgatter; zwischen den Türmen wachsend eine grün bekleidete Jungfrau (Magd), in der erhobenen Rechten einen grünen Kranz empor haltend.

Die Ulrichskirche ist neben dem Dom die historisch bedeutendste Magdeburger Kirche. Durch die goldene Farbgebung im Logo wird dieser Bedeutung Rechnung getragen. Das Logo "Magdeburg 2017" ersetzt das Vorgängerlogo "http://www.ulrichskirche.de/", welches die doppeltürmigen Magdeburger Kirchen auf Fotos nebeneinander stellte (siehe unten).

14.01.2008: Eintragung als Verein (e.V.) in Bearbeitung: Nach Rückfrage beim Amtsgericht wurde unserem Notar die Aussage erteilt, dass sich der Vorgang "in Bearbeitung" befindet. Eine genauer Termin wurde nicht genannt.